Bremsbacken – Was sind sie?
A Bremsbacke ist normalerweise die Komponente eines Antiblockiersystems (ABS), das die Bremsflüssigkeit in Trommelbremssystemen transportiert, die in Zügen, Fahrradbremsen und Straßenautos verwendet werden. Ein Gerät, das direkt am Rad angebracht wird, um einen Zug abzubremsen, wird als Bremsbacke bezeichnet. Bremsbacken bestehen normalerweise aus Kunststoff, können aber auch aus Metall sein. Das Material kann unterschiedlich sein, aber in der Regel bewirken sie alle das Gleiche: Sie verhindern, dass sich die Räder drehen, während die Bremse betätigt wird. Sie funktionieren, indem sie sich an einem dünnen Metallstück, einer sogenannten Strebe, festhalten, das vertikal in die Radnabe verläuft. Wenn der Fahrer Druck auf die Bremse ausübt, zieht sich dieses Metallstück nach außen zusammen, greift in die Strebe ein und hält sie an den Rädern fest.
Das Konzept ist recht einfach, aber hinter einer Bremsbacke steckt mehr, als man auf den ersten Blick sieht. Um zu verstehen, wie es funktioniert, muss man zunächst wissen, was passiert, wenn der Fahrer Druck auf die Bremse ausübt. Wenn die Räder in Bewegung sind, verursacht jeder Schlupf am Bremsbelag ein leichtes „Hämmern“ auf der Innenseite des Reibmaterials. Diese kleine Kraft bewirkt, dass sich das Material an der Bremsbacke festklammert und diese daran hindert, sich seitlich zu bewegen. Aus diesem Grund sieht man oft Bremsspuren, die durch schlecht angebrachte Bremsen entstehen.
Dies bringt uns zum nächsten zu berücksichtigenden Faktor: Der Winkel zwischen Reifen und Felge. Jede nach unten gerichtete Kraft drückt die Hinterachse in Richtung Felgenmitte und verringert so die Bremskraft der Vorderachse. Ein Bremsschuh verringert diese Tendenz, da er als „Zaun“ um die Innenseite des Scheibenbremssystems fungiert und es an Ort und Stelle hält. Dies verringert den Schlupf, der Bremsspuren verursacht, und verringert die Bremskraft.
Durch die Nutzung des Bremssystems verschleißen die Schuhe und verlieren an Wirksamkeit. Sie halten nicht ewig, aber sobald das Profil vollständig abgenutzt ist, üben die Vorder- und Hinterreifen nicht mehr annähernd so viel Bremskraft aus. Wenn ein Fahrer ausreichend Druck auf die Bremsen ausübt, kann er den Bremsen die meiste Arbeit überlassen, während die Hinterradbremsen die gesamte Verzögerungsarbeit übernehmen. Dadurch bleibt das Auto auf der Straße und kann weder ins Schleudern noch in sich selbst zurückfallen, sodass das Tragen der Bremsbacke auch eine wichtige Sicherheitsfunktion erfüllt. Tatsächlich kann eine zu starke Bremsung dazu führen, dass der Fahrer auf der Bremse ausrutscht, was sehr gefährlich ist.
Allerdings können Bremsen nur mit Teildruck betätigt werden, was den Verschleiß der Bremsen begrenzt. Auch Bremsbeläge verschleißen, ihre Lebensdauer wird jedoch durch den Einbau eines zusätzlichen Elements verlängert. Eine spezielle Gummiart namens EBC-Beläge sorgt dafür, dass ein etwas größerer Teil der Bremskraft auf die Bremssohlen geleitet wird. Dies ermöglicht eine deutlich längere Lebensdauer als mit Standard-Bremsbelägen und kann einen enormen Unterschied in der Sicherheit bewirken.
Manche Fahrer bevorzugen die Optik einer ungepolsterten Bremsbacke, müssen sich darüber aber keine Sorgen machen. Eine gepolsterte Auskleidung schützt den Motor vor Beschädigungen. Darüber hinaus trägt die Verkleidung dazu bei, dass das Lenkrad gut im Griff bleibt, sodass es nicht verrutscht und abgelenkt wird. Die Polsterung besteht in der Regel aus Silikonkautschuk, und bei einigen fortschrittlicheren Modellen ist sogenanntes mehrschichtiges Gummi direkt in die Auskleidung integriert, was die Festigkeit und Haltbarkeit noch weiter erhöhen kann.

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